Unter dem Namen "iCMS" stellen die (Fach-)Hochschulen des Landes Rheinland-Pfalz gemeinsam ihre Studierenden- und Studiumsverwaltung auf eine zeitgemäße IT-Lösung um.
Eingeschlossen sind damit unmittelbar alle Kernprozessfelder von Bewerbung und Studienplatzvergabe über Studierendenmanagement, Prüfungsmanagement, Veranstaltungsmanagement bis zum Studiengangsmanagement.

CMSZiel des Vorhabens ist ein zentrales, integriertes Campus Management System je Hochschule für alle Prozesse rund um Studium, Verwaltung und Lehre.
Studierende, Lehrende und Mitarbeiter sollen von einer gemeinsamen Plattform gleichermaßen profitieren.

Für die Studierenden soll insbesondere die Serviceorientierung im Fokus stehen. Der gesamte studentische Lebenszyklus wird digital unterstützt.
Eine verbesserte Transparenz in der Studienorganisation soll Abläufe optimieren und die handelnden Akteure orientieren.

Studierende
werden dabei mit Selbstbedienungsfunktionen unterstützt,
die orts- und zeitunabhängig nutzbar sind.
Lehrende können Veranstaltungsinformationen, Teilnehmerlisten und Noten online pflegen.
Verwaltungsmitarbeiter erhalten einen durchgängig digital und integriert unterstützten Arbeitsalltag mit einer zentralen Applikation.
Daten werden dabei einmalig dort eingegeben, wo sie entstehen und können im Anschluss im Rahmen eines Rollen- und Rechtekonzepts zentral genutzt werden.

Das integrierte Campus Management System soll nach der Einführung individuell auf jede Hochschule zugeschnitten sein. Die Hochschulen gestalten die Implementierung aber ganz bewusst gemeinsam und hochschulübergreifend. So setzen die Einrichtungen auf Synergieeffekte in der Einführung wie auch auf die Verständigung auf Best Practices in der Prozessgestaltung und das damit verbundene Lernen voneinander.

Das Zentrum für Hochschul-IT Rheinland-Pfalz unterstützt die (Fach-)Hochschulen des Landes hierbei als Serviceeinrichtung durch die Koordination des gemeinsamen Vorhabens während der Umsetzungsphase sowie durch zentrale Bereitstellung der Applikation und deren Support für die einzelnen Hochschulen.

Das Projekt wird voraussichtlich bis 2020 dauern.